Wiederaufnahme der Führungen durch das BMF-Museum

| Beitrag vom 11. Juni 2026

Am 2. April 1902 gründeten die Freunde Willy Gundel und Hans Wagner, beide 28 Jahre alt, beide ohne Scheu vor einem Neustart, ein Unternehmen: die Bayerische Metallwarenfabrik GmbH Nürnberg, kurz BMF. Mit gerade einmal drei Mitarbeitern legten sie los. Die faszinierende Geschichte der Bayerischen Metallwarenfabrik ist in diesem Jahr wieder in drei öffentlichen Ausstellungsführungen erlebbar!

 

Eng mit dem Stadtteil St. Johannis verknüpft, war die BMF ein Nürnberger Gewächs. Bekannt für die metallenen Deckel am Bierkrug oder auch die Tortenplatten, wie bei Oma, ist das Museum auch ein bisschen eine Reise in die eigene Vergangenheit seiner Besucherinnen und Besucher. Die Fabrik prägte über Generationen hinweg das Alltags- und Designverständnis der Menschen. Auf rund 250 Quadratmetern Ausstellungsfläche werden historische Produktentwürfe, originale Firmenkataloge und zahlreich erhaltene Erzeugnisse aus einem Jahrhundert Unternehmensgeschichte begehbar. Sie veranschaulichen eindrucksvoll, wie die BMF seit ihrer Gründung den Geschmack, das Design und die Tafelkultur ihrer Zeit mitgestaltete und gibt damit Einblick in die Gestaltungskultur des 20. Jahrhunderts.

 

2003 entstand aus den Musterkollektionen ein Museum. 2022 wurde es nach einer coronabedingten Schließung und Renovierung wiedereröffnet. Doch das Museum bietet keine trocken aufbereitete Firmenchronik. Es möchte etwas anderes: Alltagserinnerungen wecken!

 

An drei öffentlichen Terminen führen wir in diesem Jahr wieder durch das BMF-Museum in der Wiesentalstraße 34. Tickets für die einstündige Ausstellungsführung sind für Mitglieder zum ermäßigten Preis an der Museumskasse oder in unserem Webshop erwerbbar und beinhalten auch den Eintritt in das Museum. 

 

Die drei öffentlichen Termine sind: 

Sonntag, 5. Juli, 14.30 Uhr 

Sonntag, 6. September, 14.30 Uhr 

Sonntag, 29. November, 14.30 Uhr 

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