Stadtführungen in Nürnberg, Fürth, Erlangen und Bamberg

Filmdiskussion "Jud Süß" (ab 8. Klasse)

Geschichte als Rechtfertigung passend zu Recht gebogen

Der Spielfilm „Jud Süß“ kam 1940 als begleitende Maßnahme zu den ersten Deportationen deutscher Juden in die Kinos. Unter dem Deckmantel der leichten Unterhaltung wurde eine Rechtfertigung von Judenverfolgung und Mord durch den Regisseur Veit Harlan wirkungsvoll inszeniert und von einem Starensemble um Heinrich George, Ferdinand Marian und Kristina Söderbaum dramatisch gespielt. Vorlage waren tatsächliche Begebenheiten zu Beginn des 18. Jahrhunderts: Als Sündenbock für die verfehlte Politik des Herzogs von Württemberg musste dessen jüdischer Finanzberater Joseph Süßkind Oppenheimer seinen Kopf hinhalten. In der Auseinandersetzung mit diesem Hetzfilm lassen sich alle antisemitischen Klischees aufdecken, wie sie die NS-Propaganda systematisch verwendete.

Der Vorbehaltsfilm darf nur unter Auflagen gezeigt werden. Eine historische Einführung leitet die Vorführung ein, abschließend besteht Gelegenheit zur moderierten Diskussion.

Die Veranstaltung findet in einem der Kinosäle des Filmkunsttheaters Casablanca statt!

Derzeit ist dieser Vortrag ausschließlich für Gruppen zu einem individuellen Termin buchbar.

Kosten: Siehe Preise für Gruppen

Mehr Informationen und Buchungen direkt beim Filmkunsttheater Casablanca

Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen
6 Euro pro Schüler

Details zum Rundgang "Filmdiskussion "Jud Süß" (ab 8. Klasse)" in Nürnberg

Dauer: etwa 2,5 Stunden

Treffpunkt: Filmkunsttheater Casablanca, Brosamerstraße 12, 90459 Nürnberg

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