Nationalsozialismus

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NEU: Homosexuelle unterm Hakenkreuz

Spuren der Verfolgung in Nürnberg

Über Jahrzehnte wurden Homosexuelle in Deutschland ausgegrenzt und kriminalisiert. Die Verfolgung erreichte im NS-Staat ihren Höhepunkt, als homosexuelle Männer in Konzentrationslager eingewiesen wurden und Tausende dort ums Leben kamen. Dass auch sie Opfer nationalsozialistischer Gewalt waren, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg lange Zeit verdrängt und verschwiegen. Die Lebensgeschichten von zahlreichen Nürnberger Homosexuellen sind in Polizei- und Gerichtsakten dokumentiert, die heute zugänglich sind.

Der Rundgang skizziert den Alltag Homosexueller unter den Nationalsozialisten in Nürnberg, geht auf die Formen der Verfolgung ein und erinnert an den historischen Orten an einige Schicksale. Auch aktuelle Themen wie der lange Weg zur Rehabilitierung der Opfer nach 1945 und der Umgang der Stadt Nürnberg mit ihrem Andenken werden angesprochen.

Nur für Gruppen buchbar!

Kosten: Bis 20 Personen 90,- Euro, bis 30 Personen 100,- Euro; Schülergruppen 10,- Euro ermäßigt
Dauer: 1,5-2 Stunden
Treffpunkt: Spittlertorzwinger
ÖPNV: Plärrer: Tram 4, 6; U1, 2, 3